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Hanno Edelmann wird im November 1923 in Hamburg geboren.Sein Vater gerät durch die Gewerkschaftsarbeit immer mehr ins berufliche Abseits. Die Familie muß von einer Wohnung in die andere ziehen, denn die feuchten Neubauwohnungen kann man nur im ersten Jahr verbilligt "trockenwohnen". Auf den Straßen bekämpften sich Nationalsozialisten und Kommunisten. Hannos Lehrer Adolf Saggau bemüht sich, seinen Schülern mit der Musik den Wert der Kunst zu vermitteln. Hanno liebt seinen Lehrer, und da der von ihm so verehrte Großvater ein berühmter Geiger war, trifft die Anregung auf Hannos offene Ohren. Er nimmt auf eigenen Wunsch Geigenstunden bei Adolf Saggau, bis dieser 1934 spurlos verschwindet. Hanno sieht durch das Schlüsselloch die verwüstete Wohnung. Man empfiehlt Hanno das Gymnasium. Schulgeld wird gesammelt, aber der stolze Vater lehnt ab, Almosen nimmt er nicht. Hanno zeichnet jetzt noch intensiver, er zeichnet den verschwundenen Klassenlehrer, ein Pferd auf die weiße Schulwand, rote Fahnen.

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